Die Schulgeschichte Kaldauens beginnt eigentlich in Seligenthal. Hier gab es seit der Gründung des Klosters im Jahr 1231 eine Klosterschule. Diese Klosterschule durften nur wenige Jungen aus Kaldauen und auch aus weiter entfernten Orten besuchen. Diese Klosterschule bestand bis 1803. Damals wurden alle Klöster im Rheinland aufgelöst.

Erst 1834 wurden in Seligenthal in einer Volksschule mit nur einer Klasse Kinder aus Seligenthal, Kaldauen und Braschoß unterrichtet. 1873 war die Schülerzahl auf 115 gestiegen und der Klassenraum in Seligenthal war zu eng geworden. Weil die meisten Kinder aus Kaldauen kamen, wurde die neue Schule in Kaldauen an der Hauptstraße neu gebaut und 1878 eingeweiht. 1952 musste die Schule erweitert werden. Bald wurde die Schule trotzdem zu klein, sodass 1960 an der Friedensstraße eine neue Schule mit 2 Klassenräumen, einem Werkraum und Toiletten gebaut wurde. 1965 entstand das neue Hauptgebäude mit 6 Klassenräumen und die Turnhalle dazu. 1971 wurde hinter der Schule – da, wo heute das Hochbeet steht, ein Pavillon mit 2 weiteren Klassenräumen gebaut.

1996 wurde ein Anbau mit 8 Klassenräumen und einem neuen Treppenhaus eingeweiht, der die Pavillons ersetzte. Seit 36 Jahren konnten nun erstmals alle Kinder gemeinsam in dem Schulgebäude in der Friedensstraße unterrichtet werden. Das alte Schulhaus in der Hauptspraße wurde nun nicht mehr genutzt.

2006 wurde die Schule um eine Offene Ganztagsschule erweitert. Dafür wurde der Bau von 1960 umgebaut und um drei weitere Räume ergänzt.

Seitdem ist die Schule so, wie wir sie heute kennen.