Entsprechend dem Auftrag der Richtlinien für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen gibt ein Schulprogramm Auskunft über verbindliche pädagogische Grundsätze und Merkmale einer Schule. Dabei lassen sich gewisse Schwerpunkte und Konzepte für die Bildungs- und Erziehungsarbeit unterscheiden. Beeinflusst werden diese von unserer Entwicklungsarbeit, den Lern- und Lebensbedingungen der jeweiligen Schüler und Schülerinnen, den speziellen örtlichen Gegebenheiten, dem sozialen Umfeld, der Zusammenarbeit des Kollegiums und den äußeren Bedingungen, die durch Schulaufsicht und Schulträger geschaffen werden. Dazu zählt insbesondere die personelle und sachliche Ausstattung.

Ein Schulprogramm ist jedoch nur eine Momentaufnahme, weil der Wechsel von Personen oder äußeren Gegebenheiten (Schulgesetze, Erlasse, Veränderung der Schüler-Klientel) auch das Profil der Schule verändert. Eine Fortschreibung ist deshalb unumgänglich und ein permanenter Prozess passiert fortwährend (Schuleingangsphase, neue Richtlinien und Lehrpläne, Englisch als Pflichtfach, offene Ganztagsschule).
Dabei ist uns klar, dass nur über die wichtigsten Aspekte berichtet werden kann, die zum Profil unserer Schule gehören. Vieles geschieht noch darüber hinaus. Zudem ist das Gefühl, in einer Schule angenommen und geleitet zu werden, schwer auf Papier festzuhalten.
Wir sehen es als wichtig an, dass eine transparente Darstellung der Arbeit in unserer Schule den Informationsfluss verstärkt und Gespräche anregt, um einvernehmliche Absprachen im Interesse unserer Kinder zu erreichen.

Wir möchten an dieser Stelle ganz herzlich allen Kolleginnen und Kollegen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Offenen Ganztagsschule, den Eltern und allen am Schulleben Beteiligten für ihre Unterstützung und ihre konstruktive Mitarbeit danken, ohne die eine Weiterentwicklung nicht möglich wäre.