Damit sich Schule nach außen öffnen kann, ist es notwendig, dass wir Kollegen in unserer täglichen Arbeit offen miteinander umgehen. Daher wollen wir ein „offenes“ Kollegium sein, das durch ständige Rückmeldung transparent ist; Kritik fair äußert, aber auch Kritik als Verhaltensregulativ annehmen kann; sich gegenseitig hinsichtlich seines Engagements stärkt; sich in schwierigen Unterrichts- und Erziehungssituationen Hilfe geben kann; sich Zeit nimmt für Teamgespräche (gemeinsame Unterrichtsplanungen, Dienstbesprechungen, Konferenzen, Beratungsgespräche); Vereinbarungen und Dienstpflichten einhält.

1. Kooperation mit Kindergärten und Kirchen

Es gibt in Kaldauen mehrere Kindergärten:

2 kirchlich geführte und
2 privat geführte Kindergärten

Kontakte zwischen Schule und Kindergärten finden bei gegebenen Anlässen statt, z.B. im Rahmen der Einschulung, bei gemeinsamen Veranstaltungen (Martinszug, Theateraufführung). Zur Zeit ist es die Schulleiterin, die in der Zeit vor der Anmeldung der Schulneulinge die Kindergärten besucht, um durch Beobachtungen und Gespräche mit den Kindergärtnerinnen die Schulneulinge kennenzulernen. So können Elterngespräche beim Anmeldungstermin effektiver sein.
Das Kollegium hält einen intensiveren Kontakt für wichtig. Da in den einzelnen Kindergärten in unterschiedlicher Weise gearbeitet wird, halten wir einen Informationsaustausch über pädagogische Konzepte von Schule und Kindergarten für notwendig. Dieser Austausch findet 1-2mal im Jahr in einer pädagogischen Konferenz statt. (Weiteres über Zusammenarbeit „Schule - Kindergarten“ im Konzept „flexible Schuleingangsphase“).
Die Kontakte zu den Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche sind zum großen Teil durch die Stundenplanorganisation festgelegt: Mittwochs in der 1. Unterrichtsstunde finden Schulgottesdienste in beiden Kirchen statt. Damit die Pfarrer das Anspruchsniveau der Gottesdienste auf die Kinder ausrichten können, ist folgende Regelung vereinbart:

2. Mittwoch des Monats: Klassen 1/2
3. Mittwoch des Monats: Klassen 3
4. Mittwoch des Monats: Klassen 4

Wenn die ersten Schuljahre aus Stundenplan- und Personalgründen keinen getrennten Religionsunterricht haben können, finden die Schulgottesdienste abwechselnd in den beiden Kirchen statt. Auf diese Weise wird sich ein Verständnis für die jeweils andere Konfession und ein Hineinwachsen in die eigene anbahnen können. Die Schüler der dritten bis vierten Schuljahre gehen im Verlaufe ihres Schulweges direkt von zu Hause zur Kirche. Die dort anwesenden LehrerInnen führen die Kinder nach dem Gottesdienst gemeinsam zur Schule. Die Kinder der ersten und zweiten Schuljahre, die außerhalb ihres normalen Schulweges noch unsicher sind, kommen zunächst zur Schule und gehen dann gemeinsam mit dem Klassenlehrer zur Kirche.
An den regelmäßig stattfindenden Fachkonferenzen der ReligionslehrerInnen nehmen auch die Vertreter der Kirchen teil, so dass Erfahrungen ausgetauscht und Informationen weitergegeben werden können.
Vor den großen kirchlichen Festen Weihnachten und Ostern werden ökumenische Schulgottesdienste gemeinsam geplant und durchgeführt.