Unser Schulort Kaldauen und seine Entwicklung

Der Ort Kaldauen li­egt zwischen der Siegniederung im Süden und einem großen Waldgebiet im Norden. Die Hauptstraße durchquert den Ort von Osten nach Westen und verbindet Kaldauen mit den benachbarten Orten Stallberg und Seligenthal. Die stark befahrene Straße teilt den Ort in das alte Unterdorf und in die neueren Wohngebiete.

Um das Jahr 1860 war Kaldauen fast ausschließlich von der Landwirtschaft geprägt und besaß kaum Infrastruktur. Im Oktober 1956 wurde Kaldauen Stadtteil Siegburgs. Seitdem entwickelte sich das kleine, arme, in vielen Bereichen zurückgebliebene Dorf zu einem aufstrebenden Stadtteil. Wegen seiner Stadtnähe und der guten Straßen- und Hanglage am Wald wurde Kaldauen zu einem beliebten Wohngebiet. Gebaut wurden und werden vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser von jungen Familien. Das hat zur Folge, dass auch die Zahl schulpflichtiger Kinder in Kaldauen hoch ist. Im Kaldauer Feld in der Siegniederung ist seit 1998 ein ganz neues Wohngebiet entstanden. Die Einwohnerzahl stieg ständig an und erhöhte sich von 403 im Jahre 1871 auf 6000 im Jahr 2003.

Um deren Grundbedürfnisse abzudecken, finden die Bewohner Kaldauens ausreichend viele Geschäfte, Arztpraxen, Apotheken sowie einzelne selbstständige Handwerksbetriebe vor. Im Verlauf der Jahre entwickelte sich ein kirchliches Gemeindeleben in den beiden Kirchen, evangelisch und katholisch. Zwei konfessionelle und zwei private Kindergärten ermöglichen einer Schar von Kindern das tägliche Zusammensein mit gleichaltrigen Spielkameraden.

Spielplätze in einzelnen Wohngegenden bieten den Kindern Bewegungs- und Spielraum. Die Nähe zum Wald und zur Wahnbachtalsperre lässt die Kinder in vielfältiger Weise Natur erleben. Hier können sie Beobachtungen machen, Eindrücke gewinnen und Erfahrungen sammeln. Die Schule nutzt diesen Erfahrungsschatz im Unterricht.

Dies ist die eine Seite der kindlichen Lebenswelt.